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22.08.2018 - Skulpturenpfad -Preisträger stehen fest

Im Rahmen des offenen Wettbewerbes zur Umsetzung des Skulpturenpfades wurden insgesamt 93 Arbeiten von 43 Künstler*innen aus vier verschiedenen Nationen eingereicht. Die sieben köpfige Jury, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates, des Kunst- und Kulturvereins Frankenberg/Sa. sowie der Direktor der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz, haben am 13. August 2018 Preisträger in den verschiedenen Themenbereichen ausgewählt. Drei Kategorien müssen dennoch neu ausgeschrieben werden. Hauptaugenmerk bei den Platzierungen lag darauf, dass das Kunstwerk einen starken Bezug auf die Frankenberger Geschichte hat, betont Marcel Kabisch, Projektleiter für die Stadt Frankenberg/Sa. Insgesamt beinhaltet der Skulpturenpfad 20 unterschiedliche Themen, wobei 8 bereits vorhandene Skulpturen in den Pfad integriert werden. Zielstellung des Projektes Skulpturenpfad ist die Entstehung eines Kunstrundweges, der zum Spazierengehen in die Altstadt Frankenbergs einlädt und damit zur Belebung der Innenstadt durch Kunst und Kultur beiträgt. Die Fertigstellung der Kunstwerke ist für November, die Aufstellung der Kunstwerke bis Dezember 2018 geplant. Die Gesamtkosten für das Projekt Skulpturenpfad belaufen sich auf 91.000 Euro und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Themen des Wettbewerbes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Der nacksche Mann
2. Lindengeflüster
3. Hochzeitsbrunnen
4. Körner-Denkmal
5. Luther-Denkmal
6. “Heiner Müller”
7. “Bildung, Naturwissenschaft”
8. “Friedhof, Tod”
9. “Spielerisches”
10. “Lichtspiel”
11. Lichtinstallation
12. Kleingarten Mühlbachtal (Skulptur der LAGA Oelsnitz/Sa.)
13. “Natur, Park”
14. “Mühle, Mechanik”
15. “Schönfarbe”
16. “Kaufhaus Schocken”
17. “Zigarrenindustrie”
18. “Seestadt Frankenberg 1617”
19. Postsäule
20. “Druckerei Rossberg”

(kursiv geschriebene Themen sind die bereits bestehenden Standorte)

 

Preisträger

Thema 06: Heiner Müller

Der Künstler Prof. Ullrich Eißner aus Dresden entwarf eine Büste von Heiner Müller und gewann den ersten Platz in der Kategorie „Heiner Müller“. Wie Eißner beschreibt, schaut Müller - seine typische Zigarre rauchend - hinter seinem Schreibtisch sitzend herunter und beobachtet prüfend den Frankenberger Straßenalltag. Der Standort (06) ist in einer Konche (Muschel) des Frankenberger Gymnasiums Haus 2 geplant.

Thema 07: Naturwissenschaft

In der Kategorie „Naturwissenschaft“ gewann der aus Halle stammende Künstler Thomas Haufe. Er reichte ein Objekt ein, welches einen geometrischen Würfel darstellen soll. Die Metallskulptur „Würfel“ soll sich auf der Wiese im Friedenspark nahe dem Gymnasium (07) befinden.

Thema 08: FRIEDHOF/TOD

Da vor Errichtung des Friedensparks auf dem Gelände ein Friedhof existierte, soll das Kunstwerk sich mit dem Thema Tod beschäftigen und an den alten Friedhof erinnern. Der Siegerentwurf von Eva Backofen aus Dresden besteht aus einem Flachrelief mit der Darstellung des Pestdoktors, über eine Zeichnung des alten Friedhofs schreitend. Die Stele soll aus Sandstein bestehen. Standort 08 im Friedenspark.

Thema 09: SPIELERISCH

In der Kategorie Spielerisch gewann der Künstler Emmanuel Eni mit der Skulptur „Cloud“. Eine blau grau und weiß luftige Form einer Wolke, mit einer bemerkenswerten Färbung, die den unberechenbaren Charakter von Wetterbildung symbolisiert, so lautet die Beschreibung des Künstlers. Eni ist wohnhaft in Schwarzenbach an der Saale. Geboren ist er in Lagos, zentral West Nigeria. Das Kunstwerk soll im oberen Bereich des Friedensparkes (09), unmittelbar in der Nähe des Parcours für Kinder mit unterschiedlichen Hindernissen, platziert werden.

 

Thema 10: LICHTSPIEL

Vor dem neu sanierten Welt-Theater ist der Standort für das Kunstwerk 10 geplant. Die Künstlerin Erdmute Prautzsch aus Hamburg gewann mit Ihrem Entwurf „See Am Why“. An der Fassade des Welt-Theaters wird mit gemalten Flächen und einer Acrylglasscheibe ein optisches Farbspiel installiert.

Thema 13: NATUR, PARK

Das zu gestaltende Kunstwerk soll auf der kleinen Insel (13), die im Rahmen der Landesgartenschau 2019 im neu gestalteten Mühlbachtal angelegt wurde, platziert werden. Bei diesem Kunstwerk mit dem Namen "3 Figuren auf der Insel" handelt es sich um 3 große Figuren aus Robinienholz. Die Figuren sollen mit einem warmen Orange gestrichen werden. Entworfen hat dies der Dresdner Künstler Olaf Klepzig.

Thema 14: MÜHLE_MECHANISCHE SKULPTUR

Keine Platzvergabe erfolgt.

Im neugestalteten Mühlbachtal wird der alte Mühlgraben wieder neu errichtet. Am Fuße des Mühlgrabens (14) soll mit einer künstlerischen Arbeit auf die historische Obermühle und die Mühlentechnik im weitesten Sinne erinnern.

Thema 15: SCHÖNFARBE

Keine Platzvergabe erfolgt.

Gedacht ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem textilen Thema der alten Schönfärberkunst und Kattundruckerei, die 1710 von Johann Friedrich Höpner von Holland nach Frankenberg gebracht und dort etabliert wurde. Der Standort des Kunstwerkes (15) soll in etwa an der Stelle sein, wo die alten Gebäude der Färberei standen.

Thema 16: KAUFHAUS SCHOCKEN

Am Baderberg - Ecke Mühlbachtal (16) entsteht das Kunstwerk „Übergroße Einkaufstasche“ von Hanna Siebenborn. Die Künstlerin hat in Frankenberg/Sa. gelebt und ist heute wohnhaft in Marienberg. Die übergroße Einkaufstasche aus Edelstahl soll das Kaufhaus SCHOCKEN symbolisieren. Um Vandalismus auszuschließen wird die Tasche mit Beton gefüllt und die Henkel verschweißt.

Thema 17: ZIGARRENINDUSTRIE

Ralph Siebenborn gewann in dieser Kategorie mit seiner Skulptur „Zigarrenrohr“. Eine senkrecht stehende Zigarrenform. Die "Asche" soll mittels LED-Rotlicht über eine Solarstromquelle nachts glimmen. Das Kunstwerk ist als Hommage an die Zigarrenindustrie gedacht und wird an der Carolastraße (ehemalige Zigarrenfabrik Heinrich Ernst Wacker 1853 bis 1964) platziert (17).

Thema 18: SEESTADT FRANKENBERG

Am Dammplatz (18) soll auf die riesige Teichlandschaft, die den Begriff “Seestadt“ prägte sowie an die Teiche von Schönbergs Fischzucht erinnert werden. Der Architekt Matthias Braun aus Würzburg verlegt auf einem vorhandenen Sockel ein Fliesenmosaik. Das Motiv zeugt eine historische Landkarte Frankenbergs mit den zahlreichen Seen und Teichen.

Thema 20: DRUCKEREI ROSSBERG

Keine Platzvergabe erfolgt.

Gedacht ist zum Thema „Druckerei C. G. Roßberg“ eine flächige Arbeit im Fußgängerbereich. Am Standort der ehemaligen Druckerei, Markt 8, soll an die 175-jährige Firmengeschichte erinnert werden.

 

Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.

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