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Seit Ende Mai ist die Ortsdurchfahrt Dittersbach wieder befahrbar. Die Freigabe stellt einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Baumaßnahme dar und sorgt für eine spürbare Entlastung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. Mit der umfassenden Sanierung der B 169 in und nördlich von Dittersbach wurde nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern es konnten auch wichtige Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger des Frankenberger Ortsteils umgesetzt werden. Während die Gesamtmaßnahme durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) realisiert wurde, beteiligte sich die Stadt Frankenberg/Sa. mit rund 120.000 Euro an mehreren kommunalen Maßnahmen.
Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Themen Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit und die nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur im Ort. So wurden die beiden Bushaltestellen „Drei Rosen“ barrierefrei ausgebaut. Ergänzt wurde dies durch einen sicheren Gehwegübergang zwischen den Haltestellen.
Darüber hinaus sanierte die Stadt abschnittsweise die Gehwege bis zum Ortsausgang in Richtung Hainichen und ließ beschädigte Bordsteine erneuern. Damit wurden die Verkehrssituation und die Sicherheit entlang der Ortsdurchfahrt verbessert, insbesondere für Fußgänger.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Neuordnung des Verkehrs im Kreuzungsbereich der B169 und der Straße „Zum Bahnhof“. Hier entstand eine neue Linksabbiegespur für Fahrzeuge aus Richtung Hainichen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Verkehrsführung im Ort deutlich zu verbessern und insbesondere die bislang stark belasteten Nebenstraßen zu entlasten. Bisher mussten Fahrzeuge über den Sachsenburger Weg und die schmale Querspange fahren, was insbesondere bei Gegenverkehr oder dem Begegnungsverkehr mit Schulbussen regelmäßig zu Engstellen führte. Durch die neue Verkehrsführung wird die Situation nun deutlich entschärft und die Verkehrssicherheit erhöht.
Die Arbeiten an der B 169 erstreckten sich insgesamt über rund 7,4 Kilometer zwischen Frankenberg/Sa. und Hainichen. Neben der Erneuerung der Asphaltdeck- und Binderschichten wurden auch Entwässerungseinrichtungen, Mulden, Gräben und weitere Nebenanlagen instandgesetzt.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro, wovon der überwiegende Teil durch den Bund getragen wurde. Mit ihrem Eigenanteil investierte die Stadt Frankenberg/Sa. gezielt in eine moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Infrastruktur, die den Alltag der Menschen in Dittersbach nachhaltig verbessert.
Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.
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