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14.10.2022 - Pionierinnen. Erfinderinnen. Weltveränderinnen.

Starke Frauen des Industriezeitalters aus Sachsen, Deutschland und der Welt

„Frauen können alles, was Männer können“, sagte einst die erste Rennfahrerin in der Formel 1, Maria Teresa de Filippis. „Nur ist es meist ein viel härterer Kampf mit deutlich weniger Ruhm“.

Das Museum ZeitWerkStadt in Frankenberg/Sa. zeigt seit dem 6. Oktober 2022 in der Sonderausstellung „Pionierinnen. Erfinderinnen. Weltveränderinnen.“ verschiedene weibliche Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die sich mit ihrem Mut, ihren Visionen und ihrem starken Willen in vermeintlichen Männerdomänen behaupteten und so Geschichte geschrieben haben.

Auf ca. 150qm Fläche werden Porträts von Frauen aus Sachsen, Deutschland und der ganzen Welt gezeigt, die großen kulturellen Einfluss auf die Geschichte des Industriezeitalters ausgeübt haben. Oft standen sie im Schatten ihrer männlichen Mitstreiter. Zum Glück ändern sich die Zeiten und diese starken Frauen bekommen immer mehr die Sichtbarkeit in der Geschichte, die ihnen gebührt.

“Die Kreativität und der Einfallsreichtum von Frauen trotz nicht immer leichten Rahmenbedingungen ist für mich immer wieder beeindruckend. Der ZeitWerkStadt gelingt es, dieses Thema brandaktuell in unser Bewusstsein zu rücken. Sachsen kann nicht auf kluge und mutige Köpfe verzichten, die den vielen Herausforderungen der Zukunft mit Innovationsgeist begegnen wollen. Diese Ausstellung und ihre Begleitangebote sollen die junge Generation motivieren, ganz gleich welches Geschlecht”, sagt Kulturministerin Barbara Klepsch.

Denn viele Frauen haben mit Blick auf das industriekulturelle Erbe (Technik, Wissenschaft, Architektur, Kunst, Infrastruktur, Lebensweisen) ihre Spuren in der Geschichte des Freistaats Sachsen, Deutschlands und der ganzen Welt hinterlassen. Sie haben erfunden, ausprobiert, weiterentwickelt und mit ihren Ideen die Welt verändert. Damit prägen sie unsere Kultur und auch die Industriekultur maßgeblich bis heute und sicher auch noch zukünftig. Eingebunden werden die Inhalte der Ausstellung auch in den Medienkubus Time Cube, der den Rundgang im Museum eröffnet. Der Time Cube ist das besondere Highlight der Ausstellung im Erlebnismuseum und einzigartig in Europa: dank neuester Technologie wird eine Rundum-Projektion erschaffen, die die Kernfragen der Sonderausstellung medial und beeindruckend aufgreift.

In insgesamt zwölf Portraits zeigt die Ausstellung Frauen aus den Bereichen der Wissenschaft, der Frauenvereine, der Technik und Kunst und Kultur, von 1788 bis heute. Zum Beispiel Henriette Goldschmidt (*1825), Frauenrechtlerin und Gründerin der ersten Hochschule für Frauen in Leipzig, Ada Lovelace (*1815), Erfinderin der Computersprache oder auch Nichelle Nicols (*1932), die als US-amerikanische Schauspielerin in Star Trek ein Rollenmodell für Schwarze Frauen in Führungspositionen war.

Eingebettet sind die Portraits in Begleitinformationen rund um die Fragen: Wie leben Frauen? Welche Rechte haben sie? Und: Wofür kämpfen sie und wie haben sie durch ihre Erfindungen und ihren Pioniergeist unsere Lebenswelt bis heute beeinflusst?

Deutlich wird dies auch durch die Kooperation mit dem Landesfrauenrat Sachsen e.V., dessen Geschäftsführerin Andrea Pankau zur Eröffnung einen Einblick in die vielfältige Verbandsarbeit gab. Die Ausstellung in der ZeitWerkStadt wir vom Landesfrauenrat mit weiteren Portraits sächsischer Pionierinnen aus der Wanderausstellung „Frauenorte“ ergänzt.

Die Sonderausstellung wird gefördert von:

 

Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.

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