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01.04.2020 - Pressemitteilungen des Landratsamtes Mittelsachsen

Corona-Lage am 6. April

In Mittelsachsen gibt es 164 bestätigte Fälle. Diese verteilen sich wie folgt:

Altkreis Döbeln

51

Altkreis Freiberg

67

Altkreis Mittweida

46


Das Gesundheitsamt hat bisher für 470 Personen Quarantäne angeordnet, 136 Personen haben diese wieder verlassen.

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Auch in der Corona-Zeit gelten Bestimmungen

Aktuell möchten viele Menschen helfen, insbesondere den kleinen Geschäften im Ort. Für die Veröffentlichung von wirtschaftsbezogenen Daten, egal ob auf einem Handzettel, in einer Social-Media-Gruppe oder einer eigens dafür ins Leben gerufenen Internetseite gelten die Bestimmungen des Gewerbe-, Wettbewerbs- und Steuerrechts fort. Die Datenschutzgrundverordnung, die Kennzeichnung von Werbung oder SSL-Verschlüsselungen sollten ebenfalls beachtet werden. "Es muss grundsätzlich unterschieden werden, von wem das Angebot ausgeht, ob Gewinnerzielungsabsicht dahinter steht oder nicht", weist Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung auf die Sachlage hin. "Viele Kommunen haben dazu Angebote geschalten. Auch die IHK und wir als Landkreis bauen aktuell Plattformen auf", sagt Schneider weiter. Eine Übersicht gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/informationen-fuer-unternehmen-zum-coronavirus.html

Vereinsstammtisch

Der Kreissportbund bietet am 07.04. ab 18 Uhr seinen Online-Vereinsstammtisch an. „Ob Versicherungen, Corona, Datenschutz, Mitgliederversammlung, zukünftige Vereinsarbeit oder Ehrenamtskoordination - alle Themen sind herzlich willkommen“, heißt es auf der Internetseite des Verbandes. Interessierte können sich mit Angabe des Themas bei Vereinsberaterin Wella Oehme über: wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder 03731/16333-44 anmelden. Sie versendet dann die Zugangsdaten.

Am 23 April wird es einen größeren Austausch geben. Von 18 bis 21 Uhr heißt es dann: „Vereinsdialog – Sportvereine in Zeiten von Corona“. Mit dabei ist dann der Jurist Stefan Wagner. Anlass sind die Änderungen des BGB-Vereinsrechts. „Den Vereinen soll geholfen werden Probleme mit der Auswirkung der „Coronakrise“ in der Praxis zu meistern“, schreibt der Geschäftsführer Benjamin Kahlert. Thematisiert werden dann dort beispielsweise die Neuregelungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, Änderungen bezüglich der Amtszeit von Vorständen, die Insolvenz von Vereinen und die Erfüllung von Verträgen. Sportvereine können sich bis zum 20. April über die Vereinsberaterin Wella Oehme (wella.oehme@ksb-mittelsachsen.de oder 03731/16333-44) anmelden. Auch hier wird darum gebeten im Vorfeld die Anliegen und Anfragen zum Thema mitzuteilen.

Steigerlied beliebt

Seit zwei Wochen läuft auf den Kanälen der Dachmarke »So geht sächsisch.« die #Bleibtdaheeme-Kampagne. In dieser Zeit gab es jede Menge Zuspruch. Mehrmals täglich öffnet sich auf den social media-Kanälen der Vorhang für neue und ganz unterschiedliche Programme, vom Livestream-Couchkonzert und Sofa-Kino über Kul-Touren - virtuelle Führungen durch sächsische Museen und Kultureinrichtungen - bis zu Daheeme-Workouts mit Spitzensportlern und anderen Mitmachformaten. Das Format #Tichtchtichtch stellt Sachsen vor, die auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren, und natürlich werden die verschiedenen Projekte und die Live-Formate von Partnern aus Kunst, Kultur, Bildung und Tourismus geteilt und weiterverbreitet. Bei der »So geht sächsisch.«-Community kommt das neue Angebot sehr gut an; seit dem Start zählt der Facebookkanal rund 1.100 Follower mehr und damit aktuell bereits mehr als 164.000. Den größten Publikumserfolg erzielt ein Video zum »Steigerlied« mit über 100.000 Aufrufen und einer großen Zahl positiver Kommentare. Das Bergmusikkorps Saxonia e.V. und die Freiberger Bergsänger haben den Klassiker neu aufgenommen. Jeder Musiker spielte für sich und doch sind alle in einem Lied und einem Film vereint. Mehr Informationen gibt es unter: www.so-geht-saechsisch.de/news/sachsen-bleibt-daheeme

Findige Eier‐Sucher gefragt: Nestbau‐Zentrale startet Gewinnspiel und verschenkt Freikarten

„Mach‘s wie die Störche – bau Dein Nest in Mittelsachsen!“, heißt der Slogan für die diesjährige Osterkampagne der Nestbau‐Zentrale Mittelsachsen.

Adebar steht dabei als Sinnbild für gekonnten Nestbau und erfolgreiche Aufzucht des Nachwuchses. 2019 ließen sich in Mittelsachsen zehn Brutpaare nieder – für den Landkreis ein neuer Rekord. Da lag es nahe, dass die Nestbau‐Strategen den Weißstorch als Symbol nutzt: Eine Storchenfamilie ziert die kampagnenbegleitende Postkarte und auch der passende Radiospot wurde erstellt. Störche im Landeanflug und das typische Begrüßungsklappern sind landesweit bei Radio PSR in der Zeit vom 8. bis 16. April 2020 zu hören. Damit werden nicht nur Familien, die bereits im Landkreis Mittelsachsen angekommen sind, erreicht, sondern auch deren Angehörige, die berufsbedingt noch pendeln oder potenzielle Rückzügler, die grundsätzlich über eine Landung in der alten Heimat nachdenken. Viele Familien nutzen die Zeit vor Ostern zum Basteln und Eier färben. Damit auch die Knirpse in Mittelsachsen in die Vorfreude auf das Osterfest kommen, haben die Nestbau‐Koordinatoren zahlreiche Osterpäckchen verschickt. Zu diesem österlichen Überraschungspaket gehörte neben einer Bastelvorlage für Osterkörbchen auch ein echtes mittelsächsisches Ausmalbild. Wer findet das Nestbau‐Ei auf dem Ausmalbild? Noch bis zum 13.04.2020 veröffentlicht die Nestbau‐Zentrale ein Gewinnspiel auf der Facebook‐Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen. Es gilt das Nestbau‐Ei zu entdecken. Wer es gefunden hat, kann im Kommentarfeld die Koordinaten des Eies hinterlassen und nimmt damit automatisch am Gewinnspiel teil. Aus den richtigen Antworten ermittelt der Osterhase per Zufall drei Gewinner. Diese werden per Nachricht informiert und erhalten je eine Familienkarte für den Besuch des Sonnenlandparks in Lichtenau. Auf geht’s, findet das Nestbau‐Ei! www.nestbau-mittelsachsen.de

 

Corona-Lage am 3. April

In Mittelsachsen gibt es 141 bestätigte Fälle. Im Altkreis Döbeln gibt es laut der Statistik des Gesundheitsamtes 38 Fälle, im Altkreis Freiberg 60 und im Altkreis Mittweida 43 Fälle. Das Gesundheitsamt hat für 428 Personen bisher Quarantäne angeordnet, 59 haben diese wieder verlassen. Die Angabe vom 02.04.2020 mit 76 Personen, die die Quarantäne verlassen haben, wird damit korrigiert. „Dies war nicht war nicht korrekt. Wir bedauern den Fehler und bitten um Entschuldigung“, so Landratsamtssprecher André Kaiser. Die Hotline des Landratsamtes unter 03731 799-6249 ist auch am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt. Außerdem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse des Landratsamtes für alle Fragen rund um das Thema Corona. Sie lautet corona@landkreis-mittelsachsen.de.

Aktuelle Zahlen werden am Wochenende auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Die nächste Lagemeldung gibt es am Montag wieder.

Information zur Corona-Ambulanz in Mittweida

Ab Montag können Testungen in der Corona-Ambulanz Mittweida bei Personen mit begründetem Verdacht erfolgen. Ein begründeter Verdacht liegt nach aktuell geltenden Vorgaben des Robert-Koch-Institutes vor, wenn Erkältungszeichen (Fieber, Husten u.a.) undKontakt zu einem Corona-positiv getestetem Patienten bzw. Risikogruppe innerhalb der letzten 14 Tage bestanden hat. Es wird darum gebeten, zur Abklärung der Notwendigkeit einer Testung vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Die Corona-Ambulanz ist telefonisch am Montag, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr sowie am Mittwoch und Freitag von 9 bis 13 Uhr. Die Telefonnummer lautet 03727 99-1090.
Geöffnet hat die Ambulanz in der Hainichener Straße 4-6 in Mittweida montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr. Für die Testung wird die Krankenversicherungskarte benötigt. „Vor Ort ist unbedingt auf ausreichend Abstand zu anderen wartenden Personen zu achten und - falls vorhanden - ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so die Klinik in einer Mitteilung vom Nachmittag. Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen. Eine Terminvergabe über das Gesundheitsamt erfolgt nicht mehr. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan erklärt dazu: „Das Gesundheitsamt wird dann aktiv, wenn es einen positiven Befund gibt.“ In der Folge werden durch die Behörde die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Dr. Jordan: „Je nach der Kontaktintensität mit dem Infizierten führen wir dann mit Bestellsystem die Abstriche im Drive in hinter dem Gebäude des Gesundheitsamtes durch.“ Grundlage bilden die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Sie werden regelmäßig an die aktuelle Situation angepasst. Abstriche werden derzeit bei Kontaktpersonen genommen, wenn Personen Symptome haben, wie Husten oder Fieber.

Eine weitere Ambulanz gibt es in Freiberg. Hier die Informationen dazu: https://www.kkh-freiberg.com/gut-zu-wissen/corona-news/

Hotels reagieren mit kreativen Ideen auf Corona-Krise - Kampagnen sollen landesweit unterstützen

Die Corona-Krise trifft die gesamte Tourismusbranche hart. Gaststätten sind geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. In zwei Freiberger Hotels wird Homeoffice angeboten und das nicht (nur) für die Mitarbeiterschaft. Zu Arbeitszwecken kann man sich ein Zimmer buchen, wahlweise mit und ohne Übernachtung bzw. Frühstück. Wer zu Hause also nicht den notwendigen Platz hat, um ungestört arbeiten zu können, dem bieten zum Beispiel das Altstadt-Hotel und das Hotel ALEKTO in der Kreisstadt Freiberg einen Schreibtisch mit WLAN an.

Mit verschiedenen landesweiten Kampagnen wird versucht der Tourismusbranche unter die Arme zu greifen. "Wer Urlaub liebt, verschiebt" oder "Träum dich nach Sachsen" sind Schlagworte, die die Stornierungswelle, die diese Branche momentan beherrscht, abmildern sollen. "Die Saison im Tourismus ist begrenzt, die Umsatzverluste sind in diesem Jahr nur schwer auszugleichen", sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. In sein Aufgabengebiet fällt auch der Bereich Tourismus. Gerade deshalb freue er sich über die kreativen Ideen aus dem Gaststätten- und Hotelgewerbe und dass zum Beispiel "Genuss- und Festtagstaxis" regionaler Gastronomen so gut angenommen werden.  Die Unterstützungsmöglichkeiten von Land und Bund stehen auch Gastronomen, Hoteliers und Anbietern von Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Jedoch muss die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeführt werden. Nähere Informationen und spezielle Infos für die Hotel- und Gastrobranche gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

Spende und Masken verteilt

Rund 280 Unternehmen aus dem pflegerischen und sozialen Bereich konnten heute in Mittweida OP-Masken und Desinfektionsmittel erhalten. „Insgesamt erhielt der Landkreis 14.000 Masken und 1.000 Flaschen á 200 Milliliter Desinfektionsmittel vom Freistaat und wurde mit der Koordinierung der Verteilung beauftragt“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Dabei gab es konkrete Vorgaben des zuständigen Sozialministeriums. Diese Mittel erhielten unter anderem ambulante Pflegedienste, Tages- und Nachtpflege, außerklinische Intensivpflege, stationäre Pflege, sowie Hospize und ambulante PalliativteamssowieWohnheime und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. In dieser Woche erhielt der Freistaat Sachsen eine Lieferung des Bundes mit OP-Masken für Sachsen. Das Deutsche Rote Kreuz liefert die insgesamt 182.000 Mund-Nase-Masken zu 13 gleichen Teilen von je 14.000 Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte. In dieser Woche erreichte eine Großspende der Beiersdorf AG mit Händedesinfektionsmittel den Freistaat Sachsen. Unter anderem, wurde dieses in Waldheim produziert. „Aus dieser Spende wurden die Mittel heute in Mittelsachsen weitergereicht“, so Höllmüller abschließend.

Ferienfahrplan ab Montag bei Freiberger Eisenbahn

Ab Montag bis Donnerstag verkehren die Züge zwischen Freiberg und Holzhau der Freiberger Eisenbahn im Ferienfahrplan im 2-Stunden Takt. An den Wochenenden beziehungsweise Feiertagen verkehren die Züge ab 08:40 Uhr bis 16:15 Uhr ebenfalls im 2-Stunden-Takt. Die Gesellschaft bittet auf die geänderten Fahrpläne zu achten. Diese sind auf der Internetseite hinterlegt: https://www.freiberger-eisenbahn.de/  Die Fahrplanänderungen gelten vorerst bis 19.04.2020.

Hochschule Mittweida veranstaltet ersten „Virtuellen Studieninformationstag“.

Die Studienberatung der Hochschule hat gemeinsam mit den Fakultäten und Instituten den ersten Virtuellen Studieninformationstag vorbereitet. Die Hochschule nutzt dazu morgen von 9 bis 14 Uhr einen Livestream auf Youtube und Twitch. Moderiert von Studienberater Maximilian Benda informieren in einem festgelegten Ablauf Videos und Live-Schalten mit Gesprächspartnern aus den Fakultäten über die Hochschule und ihre Studienangebote. Zuschauerinnen und Zuschauer können im Chat parallel Fragen stellen. Sie benötigen dafür nur den Zugang zu Youtube oder Twitch am Rechner oder Smartphone. Im Anschluss an die jeweiligen Fakultätsbeiträge im Livestream kann man sich in sogenannten „Webinaren“ über seinen Wunschstudiengang näher informieren und persönlich mit den Expertinnen und Experten unterhalten. Diese Webinare werden nicht im Livestream übertragen, sondern sind nach individuellem Eintritt über die Plattform „Zoom“ zugänglich. Für die Teilnahme an den Webinaren benötigt man lediglich einen Computer mit Internetzugang und Browser.

Alle Informationen (Ablauf des Livestreams, Ablauf und Zugangsmöglichkeiten der Webinare, Kontaktmöglichkeiten) befinden sich auf der Webseite der Hochschule:
https://www.hs-mittweida.de/sit

Corona-Lage am 2. April

In Mittelsachsen gibt es 127 bestätigte Fälle. Vier der neuen Erkrankten wohnen im Altkreis Freiberg, 13 im Altkreis Döbeln und eine neuerkrankte Person im Altkreis Mittweida. Das Gesundheitsamt ordnete für 391 Personen bisher Quarantäne an. Diese haben heute 45 Personen verlassen. Damit haben insgesamt 76 Personen die Quarantäne verlassen. Die Neuerkrankten sind zwischen einem und 92 Jahre alt.

Wichtige Arzttermine wahrnehmen

Das Gesundheitsamt erreichten heute viele Anrufe von Ärzten, weil Patienten wichtige Termine nicht wahrnehmen. Hintergrund sei die Regelung, dass Menschen die Häuser derzeit nicht zu verlassen sollen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass wegen medizinisch notwendigen Arztbesuchen das Haus verlassen werden darf. Amtsärztin Dr. Annelie Jordan: „Wichtige Arzttermine, Kontrolluntersuchungen oder Therapiesitzungen sollen natürlich wahrgenommen werden. Wenn Patienten unsicher sind, am besten vorher den Arzt noch einmal anrufen.“

Mittelsachsen-Malbücher wieder vorrätig

Für die Wirtschaftsregion Mittelsachsen gibt es zwei Malbücher. Das erste Heft erschien 2017 und erfreute sich so großer Beliebtheit, dass 2019 gleich die 2. Auflage folgte. Mit jeweils 24 Malvorlagen können drei- bis achtjährige Mittelsachsen ihre Heimat und die Unternehmenslandschaft spielerisch kennen lernen. Die Illustrationen sind von Grafikerin Bianka Behrami in drei Detailstufen ausgeführt. „So können sich die jungen Künstler aussuchen, ob sie lieber große Flächen auf dem Traktor oder winzige Details im großen Familienbild ausmalen möchten. So ein Malbuch habe ich mir als Kind gewünscht. Toll, dass ich es jetzt für meine Heimatregion umsetzen durfte“, sagt die Illustratorin, die selbst Mutter von drei Söhnen ist. Seit dem Kindertagesstätten und Grundschulen geschlossen sind, sind die Mittelsachsen-Malbücher sehr begehrt. Die Malvorlagen werden von der Infothek der Wirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de heruntergeladen und per Mail unter regionalmanagement@landkreis-mittelsachsen.de kostenfrei bestellt. So waren die Bestände sehr schnell aufgebraucht. „Auf Grund der aktuellen Situation haben wir jedoch Nachschub bestellt, der nun pünktlich vor Ostern versendet werden kann“, sagt Hartmut Schneider, Referatsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. „Wir hoffen so den kleinen Mittelsachsen und ihren Eltern die Zeit zu Hause etwas unterhaltsamer gestalten zu können.“ Auch Unternehmen können die Malbücher kostenfrei bestellen, um zum Beispiel die Doppelbelastung der Mitarbeiter im Homeoffice angenehmer zu gestalten.

Beratungsstellen arbeiten weiter – höhere Nachfrage

Die Beratungsstellen im Landkreis Mittelsachsen im Bereich Familien, der Gemeindepsychiatrie und Schulden haben in diesen Tagen eine erhöhte Nachfrage. „Trotz der aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit Corona arbeiten diese unter Beachtung der erforderlichen Hygiene weiter“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit. Die Stellen sind flächendeckend in Mittelsachsen vertreten und bieten ihre Leistungen vor allem telefonisch an. Höllmüller: „Diese Zeit stellt für ganz viele Menschen eine riesige Belastung dar und die professionellen Mitarbeiter können Wege und Lösungen aufzeigen.“ Die Beratungsstellen seien in diesen Tagen ein ganz wichtiges Element der Daseinvorsorge und er bedankt sich bei den Trägern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Engagement. Er betont abschließend: „Das sind ganz vertrauliche Gespräche, die geführt werden und stehen allen kostenlos zur Verfügung.“

Familienberatungsstellen:

In Mittelsachsen gibt es drei Träger der Familienberatungssstellen. Sie bieten ihre Leistungen per Telefon oder E-Mail an. „Sie nutzen dabei das Telefon- oder wenn die Technik vorhanden ist- auch Videokonferenzen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie Heidi Richter. Die Beratungsstellen berichten über zunehmende Konfliktsituationen, weil sich alle Familienangehörigen auf engem Raum ohne Rückzugsmöglichkeiten miteinander befinden und Tagesstrukturen für die Kinder wie Schule und Kita momentan nicht verfügbar sind. Eltern mit Schulkindern haben auch zusätzlich die Aufgabenerledigung für die Schule zu begleiten „Hierdurch ergeben sich Überforderungssituationen für die Eltern“, erklärt Richter. Beziehungskrisen zwischen Eltern könnten schlimmer werden durch die permanente Anwesenheit beider Partner. Aber auch Existenzängste und finanzielle Nöte seien zunehmend Beratungsthemen in der aktuellen Situation.

Die Beratungsstelle der Diakonie in Freiberg ist per Mail über famber@diakonie-freiberg.de sowie unter der Telefonnummer 03731 482-100 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

Die Beratungsstellen der Diakonie Rochlitz ist per Mail familienberatung@diakonie-rochlitz.de und telefonisch wie folgt zu erreichen:

  • Mittweida: 03727-9967530,
  • Rochlitz: 03737-493131, 03737-493125
  • Burgstädt: 03724-15870
  • Frankenberg: Mittwoch und Freitag unter 037206-880443.


Die Beratungsstelle der Volkssolidarität Döbeln ist per Mail über eb-doebeln@volkssoli-doebeln.com sowie unter der Telefonnummer 03431- 574764 erreichbar.

Richter betont, dass alle Leistungen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen weitergeführt werden. „Auszusetzen waren teilstationäre Leistungen zur Erziehung in Tagesgruppen sowie andere Gruppen wie Gruppenarbeit in der Erziehungsberatung“, so die Abteilungsleiterin. Hierzu zählen beispielsweise Trennungs- und Scheidungskindergruppen. Erzieherische Hilfen in Familien, wie die Sozialpädagogische Familienhilfe werden in unabweisbaren Einzelfällen weitergeführt mit dem unbedingt notwendigen Umfang. Im Vordergrund stünden auch hier Kontaktreduzierungen und damit die Vermeidung von Infektionsketten. Diese Fälle stimmt der Allgemeine Soziale Dienst mit den freien Trägern ab. „Die Palette an Leistungen reicht von notwendigen Telefonkontakten über Telefon- bzw. Videoberatung aber auch vor Ort-Besuchen, die vorzugsweise im Freien mit dem notwendigen Abstand stattfinden“, erklärt Richter abschließend.

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen

In Mittelsachsen stehen ebenso mehrere Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sowie Suchtberatungsstellen zur Verfügung. „Viele Bürger fühlen sich emotional belastet. Manche von ihnen kommen nicht zur Ruhe, schlafen schlecht oder fühlen sich einsam“, erklärt der Psychiatriekoordinator im Landratsamt Matthias Gröll. Auch für Menschen ohne psychologische Erkrankungen sei dies eine ungewöhnliche und mitunter schwierige Situation. Allgemein gibt er den Tipp, sich zu Hause den Tag anhand einer klaren Struktur zu organisieren. „Und wenn möglich, dann sollte man im Rahmen der Ausgangsregelungen rausgehen und sein Umfeld regelmäßig per Telefon oder mittels anderer Medien kontaktieren“, so Gröll.  Aber aus diesem Gefühl räumlicher Isolation könnten auch Krisen entstehen. Der Landkreis Mittelsachsen unterstütze und finanziere für solche Fälle ein Netzwerk von Beratungsstellen. Dort arbeiten ausgebildete Fachkräfte. „Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht“, unterstreicht Gröll. Dabei appelliert er, dass sich neben Betroffenen auch Verwandte, Bekannte und das Umfeld eines Menschen melden können, wenn sich dieser in einer Krisensituation befinden könnte. Derzeit rufen in der Regel Erwachsene im Alter bis 65 Jahren an, es gibt seltener Kontakte mit Menschen, die älter seien. Verstärkte Beratungen und Gespräche suchten Menschen mit Depressionen sowie Erfahrungen mit Erkrankungen im schizophren Formenkreis und Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. „Die Gespräche können einen entlastenden Charakter haben, denn wir versuchen zu beruhigen und Vertrauen zu gewinnen bzw. mit bekannten Klienten dieses aufrecht zu erhalten und zu stärken“, so Gröll. Außerdem geht es darum, bei den Kontakten eine Perspektive für die Zeit nach der Corona-Krise zu entwickeln.

Folgende Beratungsstellen können Interessierte anrufen:

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen

  • Döbeln, Telefon  03431 678794,  Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr
  • Waldheim/Leisnig, Telefon 0172 3799872, Öffnungszeit: Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr
  • Freiberg, Telefon 03731 482210, Öffnungszeit: Mo – Do 09:00 - 16:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr
  • Mittweida, Telefon 03727 659003, Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 18:00 Uhr
    Suchtberatungs- und -behandlungsstellen
  • Döbeln: Telefon 03431 71 26 24, Öffnungszeit: Mo – Fr 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr
  • Freiberg: Telefon 03731 482 220, Öffnungszeit: Mo – Do 08:00 – 18:00 Uhr, Fr 08:00 – 14:00 Uhr
  • Mittweida: Telefon 03727 930 579, Öffnungszeit: Mo, Mi, Fr 08:00 – 13:00 Uhr, Di und Do 13:00 – 18:00 Uhr


Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes berät außerdem zu Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer  03731 799-6961 kann eine Vermittlung zu diesem Dienst erfolgen. Weiter Ansprechpartner gibt es hier: www.landkreis-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Behoerden/2_Geschaeftskreis/Gesundheitsamt/Flyer_Sozialpsychiatrischer_Dienst.pdf Gröll betont, dass trotz Corona bei akuten psychischen Krisensituationen das Hilfesystem in gewohnter Weise funktioniert.

Schuldnerberatungstellen

Die Schuldnerberatungsstellen im Landkreis Mittelsachsen verzeichnen derzeit noch keine Zunahme an Gesprächen. „Aber sie rechnen in den kommenden Wochen mit einer Steigerung, da sich dann das geminderte Einkommen, beispielsweise durch Kurzarbeitergeld, bemerkbar mache“, heißt es aus der Abteilung Soziales. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind in Freiberg, Flöha, Mittweida, Döbeln und Rochlitz weiterhin erreichbar. Es laufe alles über das Telefon beziehungsweise bei den Unterlagen via Post und E-Mail.

 

Behindertenberatungsstellen:

Die Behindertenberatungsstellen in Rochlitz, Freiberg und Flöha sind ebenso weiterhin erreichbar. Sie haben ihren Besucherverkehr, wie andere Institutionen eingestellt. Direkte Kontakte gibt es nur bei dringenden Notfällen und dann unter der Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.  

 

Frauenschutzhaus:

Der Landkreis Mittelsachsen verfügt über eine Frauenschutzeinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung sind auch in Corona-Zeiten unter der bekannte Nummer 03731 22561 erreichbar und sichern die Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen ab. Zum momentanen Zeitpunkt erhalten zwei Frauen mit ihren Kindern Hilfe und Unterstützung. Dabei wurden auch im täglichen Umgang Maßnahmen getroffen, um das Risiko einer Infektion zu verringern. Hierzu gehören beispielsweise Abstandsregelungen und die Händehygiene. Die Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Annett Schrenk ist dankbar für das Engagement der Einrichtung: „Es gibt aus ganz Deutschland Meldungen von häuslicher Gewalt aufgrund der Ausgangsbeschränkungen. Ich bin sehr froh, dass es im Landkreis ein solches Haus gibt und sich Frauen im Notfall schnell und direkt hinwenden können.“

Gefälschte E-Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der E-Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der E-Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

-Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese
umgehend löschen.
-Die Bundesagentur ist nicht Absender dieser E-Mail.
-Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht. Weitere aktuelle Informationen sind hier zu finden: www.arbeitsagentur.de/sachsen

TU Bergakademie Freiberg beginnt Sommersemester mit Online-Vorlesungen

Aufgrund der Corona-Krise befindet sich die Universität derzeit im präventiven Standby-Betrieb. Für die über 4.000 Studierenden bedeutet dies, dass alle Vorlesungen und Kurse ab dem 6. April ausschließlich online stattfinden. Eine Präsenz in den Hörsälen ist mindestens bis zum 4. Mai nicht möglich und erforderlich. Mit den Maßnahmen möchte die TU Freiberg ihren Studierenden trotz der Beeinträchtigungen ein erfolgreiches – wenn auch besonderes – Sommersemester ermöglichen.

Die digitalen Lehrangebote stehen den Studierenden auf der Online-Plattform der sächsischen Universitäten, dem Bildungsportal Sachsen, in einem passwortgeschützten Bereich zur Verfügung. Neben Video- oder Audio-Aufzeichnungen der über 200 Dozent/innen finden die Studierenden dort auch zusätzliches Lehrmaterial, wie Übungen oder weiterführende Unterlagen zum Selbststudium. Außerdem setzt Urs Peuker, der als Prorektor zusammen mit den Fakultäten die digitalen Lehrangebote an der Universität weiterentwickelt, auf sogenannte digitale Klassenzimmer in Form einer Videokonferenz. Dort können die Studierenden ohne Zeitverzögerung mit den Lehrenden und Mitlernenden in Interaktion treten, Fragen stellen und sofort Antworten erhalten.

Um auch die Lehrenden bestmöglich auf die neuen Online-Formate vorzubereiten, bietet die Koordinationsstelle E-Learning der Hochschule umfangreiche Schulungen und Weiterbildungsangebote an. Sobald die von Bund und Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Prävention der Verbreitung des Coronavirus gelockert werden, gehen die Online-Vorlesungen der TU Bergakademie Freiberg in Präsenz-Lehrveranstaltungen über. Der Wechsel wird nach aktuellem Stand jedoch nicht vor dem 4. Mai erfolgen.

Weitere Infos unter www.tu-freiberg.de

 

Corona-Lage am 1. April

In Mittelsachsen gibt es 109 nachgewiesene Corona-Fälle, das sind sieben mehr als gestern. Vier neue Erkrankte wohnen im Altkreis Freiberg,  zwei im Altkreis Döbeln und eine Person im Altkreis Mittweida. Immer wieder erreichen die Landkreisverwaltung von Bürgern und Medien Rückfragen, warum keine Zahlen der Betroffenen in den Gemeinden genannt werden. „Wir möchten unbedingt vermeiden, das Rückschlüsse auf mögliche Erkrankte gezogen werden könnten - gerade in kleineren Gemeinden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Damit sollen in jedem Fall Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Außerdem tangiert das Thema die ärztliche Schweigepflicht. Es gibt in 33 von 53 Städten und Gemeinden im Landkreis bestätigte Fälle. Bei einem Drittel davon gibt es nur einen bestätigten Fall. Nach heutigem Stand gibt es in keinem Ort in Mittelsachsen anhand der Einwohnerzahl eine exorbitant hohe Fallzahl. 13 Städte und Gemeinden haben zwei bis vier Fälle und somit haben neun Städte und Gemeinden mehr als vier Fälle. Der Landrat stellt in Aussicht, dass bei steigenden Fallzahlen die Städte und Gemeinden einzeln ausgewiesen werden und damit eine mögliche Zuordnung ausgeschlossen ist. Das Gesundheitsamt ordnete bis für 369 Personen eine Quarantäne an, 25 haben diese heute verlassen. Landrat Matthias Damm betont zum Abschluss: „Wichtig ist, dass sich alle konsequent an die Hygienehinweise bzw. die erlassenen Regelungen halten - unabhängig von eventuellen Fall- bzw. Kontaktzahlen im Ort.“

Nach Altkreisen aufgeschlüsselt die 109 bestätigten Fälle:
Altkreis Mittweida 33
Altkreis Freiberg 50
Altkreis Döbeln 26

Corona-Ambulanz in Freiberg mit neuen Öffnungszeiten:

Nach Mitteilung der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH sei die ambulante Corona-Teststelle weniger nachgefragt als erwartet, sodass die Öffnungszeiten ab morgen anpasst werden. Sie befindet sich am Kreiskrankenhaus Freiberg und hat von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr und am Samstag und Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „An dieser Stelle möchten wir ein großes Lob an die Mitarbeiter der Fieberambulanz und auch an unsere Patienten aussprechen, die sich geduldig zeigen und auch mit dem nötigen Abstand zueinander warten, bis sie aufgerufen werden“, heißt es in der Mitteilung. Die Vereinigte Gesundheitseinrichtungen weisen erneut darauf hin, dass lediglich jene Patienten als Corona-Verdachtsfälle gelten, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen. Nur bei diesen Personen erfolgt auch ein Abstrich. Für all jene, die nicht unter diese Kriterien fallen, erhöht sich im Gegensatz das Risiko an Corona zu erkranken, wenn Sie „unnötig“ einen Bereich aufsuchen, der eine erhöhte Infektionsquelle darstellt. Als Beispiel wurde in der Mitteilung eine Corona-Teststelle genannt.

Über 500 Dankeschön-Osternester in Mittelsachsen

Am 19. März startete die Nestbau-Zentrale eine Dankeschön-Aktion. Seitdem können  kostenfrei Bastelvorlagen für kleine Osternester bestellt werden. Liebevoll befüllt sagen diese Nester denjenigen Mittelsachsen danke, die die Versorgung in der aktuellen Situation aufrecht erhalten. Ganz nach Osterhasenart können die Nester dabei  dem Landwirt von nebenan, der Verkäuferin im Supermarkt oder dem Hausärzteteam geschenkt werden. „508 Mal sagten bereits große und kleine Mittelsachsen mit den Osternestern Danke. Die Nestbau-Zentrale erhält sogar Bilder von den begeisterten Bastlern.  Ein Freiberger Grundschulhort bastelte mit den 15 notzubetreuenden Kindern für deren Eltern, die in verschiedenen systemrelevanten Berufen arbeiten die Nester.  Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, bekommen die Dankeschönnester sogar von Kollegen mit der Post nach Hause geschickt", freut sich Dr. Lothar Beier. Auch über die Grenzen Mittelsachsens hinaus wurden die Bastelvorlagen verschickt, denn die Nestbau-Zentrale erhielt auch Anfragen aus Chemnitz und Dresden. Das Nestbau-Team nutzt so die Möglichkeiten die Serviceleistungen für potentiellen Rückkehrer oder Pendler vorzustellen. Die Bastelvorlage kann weiterhin unter info@nestbau-mittelsachsen.de oder telefonisch unter 03731 799 1491 bestellt werden.

Tipp des Referates Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung: Soforthilfe und Lohnersatz

Kleine Unternehmen und Selbstständige erkundigen sich an der Corona-Hotline des Landkreises und schildern dabei ihre individuelle Situation. Oft ist besonders den Soloselbstständigen nicht ganz schlüssig, welche Hilfeleistung sie in Anspruch nehmen können. Die Soforthilfe des Bundes ist in dem Zusammenhang eine Unterstützung für die Liquidität des Unternehmens, was Fixkosten wie Miete oder Leasing betrifft. Es handelt sich dabei nicht um eine Lohnersatzleistung. Hierfür kommen für Angestellte das Kurzarbeitergeld oder die Entschädigung für Verdienstausfälle, die entstehen, wenn Kinder betreut werden müssen, in Betracht. Letzteres kann ein Selbstständiger ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Anträge für diese Leistung muss jeweils der Arbeitgeber bzw. der Selbstständige für sich selbst stellen. Das Kurzarbeitergeld wird über die Agentur für Arbeit beantragt und gilt auch für Azubis. Die Entschädigungsleistung für den Verdienstausfall infolge der Kinderbetreuung zahlt die Landesdirektion Sachsen aus. Eine Übersicht mit den Hinweisen auf Ansprechpartner und Antragsunterlagen gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

Erreichbarkeit der Fahrerlaubnisbehörde:

Die Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt ist von Montag bis Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Sie sichert derzeit die eingeschränkte Bearbeitung dringlicher Fälle in der Hauptstelle in Döbeln ab. Der Zutritt erfolgt ausschließlich nach telefonischer Terminabsprache/Terminbestätigung :

  • Servicehotline: 03731 799-1454
  • E-Mail service-fahrerlaubnisbehoerde@landkreis-mittelsachsen.de

Dringliche Fälle sind Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die bis zum 30. April 2020 ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten, wenn diese zur Berufsausübung benötigt werden (Kraftfahrer im Fernverkehr).

Hinweis der Kfz-Zulassungsstelle

Seit dem 24. März 2020 ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung für Autohändler und Zulassungsdienste gestattet wird. Ohne Termin erfolgt kein Einlass.

Hotline für Terminvereinbarungen

Dienststelle Döbeln

Dienststelle Freiberg

Dienststelle Mittweida

03731 799-1351

03731 799-3616

03731 799-6683

Zentrale Telefon-Nr. Kfz-Zulassungsbehörde : nur für Fachfragen, keine Terminvereinbarungen – 03731 799-6633

Die nachstehenden Vorgänge werden aktuell nicht zur Bearbeitung angenommen:

1.     externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden)
2.     Erteilung Ausfuhr-Kennzeichen
3.     Erteilung Kurzzeitkennzeichen
4.     Erteilung 07er Oldtimerkennzeichen sowie H-Kennzeichen (inkl. Oldtimerzulassungen; Technikänderungen)
5.     Erteilung 06er Händlerkennzeichen sowie Verlängerung Fahrzeugscheinhefte (generelle Ausnahme: abgelaufene Fahrzeugscheinhefte behalten ihre Gültigkeit zunächst bis zum 19.4.2020)
6.     Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen ohne Dokumente (sog. Scheunenfunde)
7.     Keine zusätzlichen Motorräder/Quads bzw. nicht erforderliche Anhänger
8.     Änderung Halterdaten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19.4.2020 ausgesetzt)
9.     Änderung technischer Daten (laufende Änderungsfristen werden zunächst bis zum 19.4.2020 ausgesetzt)
10.   Ausstellung von Ersatzdokumenten

 

Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle

 

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