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Aktuell - Stadtnews
25.04.2017 - Stadt Frankenberg/Sa. erörtert gemeinsam mit Eltern Lösungen für die Schülerbeförderung

Am Montag, den 24.04.2017 führte der Bürgermeister Thomas Firmenich mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Schule einen ausführlichen Elterninformationsabend zur Thematik der Schülerbeförderung und den abgefragten Optionen der Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Lichtenau/Auerswalde sowie Oederan und umliegende Ortschaften durch.

Die Schülerbeförderung ist originäre Aufgabe des Landkreises. Jedoch hatte sich die Stadt, in Absprache mit den Eltern, im Schuljahr 2010/2011 entschieden, ein qualitatives Angebot für die wachsende Anzahl von Schülern aus dem Raum Oederan, ohne Umstieg in Schönerstadt, herzustellen. Von anfänglich 15 Schülern ist die Zahl der mitfahrenden Schüler für das Gymnasium, die Oberschule und die Evangelische Grundschule auf nunmehr 64 Schüler im kommenden Schuljahr gestiegen.

Ebenso änderte sich das Angebot der stadteigenen Linie von einem Gesamtbus, der stetig parallel zur ÖPNV-Linie früh und am Nachmittag fuhr, zum Transfer nur noch am Morgen und aufgrund der örtlichen Lagen mittlerweile auch mit zwei Zubringern gefahren werden muss. Der finanzielle Aufwand wurde, mit Ausnahme einer kleinen Beteiligung der Evangelischen Grundschule, seitens der Stadt Frankenberg/Sa. getragen. Die jährlichen Ausgaben betragen zwischen 26T und 36T €. In diesem Zuge gab es bereits zu Anfang des Schuljahres 2016/17 Überlegungen, aufgrund des gewachsenen organisatorischen Aufwandes, die Eltern an der zusätzlichen Beförderung zu 50% zu beteiligen. Jedoch ist dies mit zusätzlichem finanziellen Aufwand der Eltern verbunden.

Die Stadt Frankenberg/Sa. hatte dementsprechend zugesichert, weiterhin den Morgen-Bus kostenfrei zu stellen bis eine einvernehmliche Lösung gemeinsam mit der Schülerbeförderung beauftragten Unternehmen, dem ZVMS, und den Eltern gefunden wurde. Weiterhin hält die Stadt Frankenberg/Sa. auch daran fest, eine qualitative Beförderung anzubieten.

Im Laufe des Abends wurden für den Bereich Oederan alle Varianten vorgestellt und die Optionen gemeinsam erörtert. Ab dem kommenden Schuljahr wird die stadteigene Linie eingestellt und auf die bestehende ÖPNV-Linie für die Schülerinnen aus Schönerstadt und Oederan verwiesen, welcher über dem ZVMS bereitgestellt wird. Die Kapazitätsaufnahme wird anhand der gemeldeten Zahlen entsprechend seitens des Busunternehmens geprüft, die Anschlüsse bei den Umstiegen sind gewährleistet.

Desweiteren wird die Stadt Frankenberg/Sa. eine Schulträgervereinbarung mit dem ZVMS abschließen, um die Schüler der umliegenden Ortschaften (z.B. Memmendorf, Wingendorf) ohne ÖPNV mittels eigener Schulmobile zu fahren. Die Eltern zahlen den Eigenanteil entsprechend der Satzung des ZVMS (weiterführende Schulen 145,00 €; Grundschule 110,00 €).

Bis zum Schuljahresende wird es keine Änderungen geben. Alle Anpassungen und Neuorientierungen beginnen mit dem kommenden Schuljahr.

Aus dem Bereich Auerswalde wird ein individueller Transport angeboten – die Kinder und Jugendlichen werden von Tür zu Tür gefahren. Auch hier besteht seit letztem Schuljahr eine 50%-ige Kostenbeteiligung der Eltern am zusätzlichen Angebot. Die Eltern aus dem Bereich wurden ebenfalls am Montag über die Fortsetzungsmöglichkeiten der Schülerbeförderung informiert.

Bürgermeister Firmenich betonte, dass wir uns über jeden angemeldeten Schüler an Frankenberger Schulen und besonders an unserem Gymnasium freuen, zeigt es doch, dass die Qualität des Schulprogramms ansprechend ist und nicht allein die Option der Beförderung ausschlaggebend sein sollte. Denn dieser Argumentation folgend würden die Eltern sich für die naheliegenden Schulen mit direkten ÖPNV-Linien entscheiden.

Die Stadt Frankenberg/Sa. ist weiter an der Qualität der Schülerbeförderung interessiert und steht den Elternanfragen gemeinsam mit dem beauftragten Unternehmen und den Elternvertretungen an Ihrer Seite. Nach dem gestrigen Informationselternabend ziehen Stadt, Schule und Eltern an einem Strang und sind zuversichtlich, eine gemeinsame Lösung gefunden zu haben. Die Stadt unterstützt bestmöglich Verbindung zu organisieren, jedoch ist das nicht immer ohne eine Kostenbeteiligung hinsichtlich der Gleichberechtigung anderen Schülern gegenüber zu bewerkstelligen.

 

Pressestelle Stadt Frankenberg/Sa.