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Aktuell - Stadtnews
18.06.2019 - Qualität der Badegewässer im Landkreis wird überwacht

Das Gesundheitsamt Mittelsachsen überwacht im Landkreis Mittelsachsen 42 Beckenbäder, ein EU- Badegewässer (Naturbad Erzengler-Teich in Brand-Erbisdorf), und 22 sogenannte „wilde“ Badestellen. Vom 18. bis zum 25. Juni werden folgende wilde Badestellen beprobt: Freiberger Mulde, Zschopau, Stausee Baderitz, Jahna, Laasenteich Choren, Mockritzer Teiche, Striegis.

Weitere Badewasseruntersuchungen werden von Juni bis August für folgende Gewässer durchgeführt: Großhartmannsdorfer Teich, Sonnenlandpark Lichtenau, Naturbad Niederwiesa, Torfgrube Mittweida, Sandgrube Biesern, Teich Frankenberg, Talsperre Kriebstein, Wasserskianlage Rossau, Freibad Niederbobritzsch, Pochwerkteich Langenau, Steinbruch Markersdorf, Teich Burkersdorf, ehemaliges Freibad Oberbobritzsch, Schwemmteich Sayda, ehemaliges Freibad Clausnitz.

Die Untersuchungsergebnisse werden im Internetauftritt des Landkreises bekanntgegeben.

 

Wilde Badestellen

Viele Menschen nutzen immer wieder im Sommer einheimische Seen, Natur- und Fließgewässern zur Abkühlung. Dem Gesundheitsamt sind diese Gewässer bekannt und werden als „wilde Badestellen“ geführt. Rechtlich gesehen besteht derzeit für das Gesundheitsamt keine Überwachungspflicht. Dennoch können diese Gewässer zur Gefahr für Badegäste werden. Aus diesem Grund werden einige Gewässer davon mindestens einmal jährlich durch das Gesundheitsamt beprobt.

Nicht ohne Grund muss vor der Nutzung solcher Badestellen gewarnt werden. Wird beispielsweise die Sichttiefe von mindestens einem Meter nicht eingehalten, so könnte eine Ursache am zu hohen Algenwachstum liegen. Dies könnte die Folge von zu hohen Nährstoffeinträgen (Phosphor- und Stickstoffverbindungen) durch Niederschläge oder auch aus Kläranlagen sein. Hohe Nährstoffanteile können natürlich Massenentwicklungen von Algen begünstigen. Sollte bei der Massenentwicklung auch die Blaualge (Cyanobakterien) eine Rolle spielen, so könnte das unter Umständen für den Badegast gesundheitliche Folgen haben, denn die Blaualgen-Toxine können Haut- beziehungsweise Schleimhautreizungen hervorrufen. Mit der unzureichenden Sichttiefe und eines fehlenden Betreibers kann die Sicherheit der Badegäste nicht gewährleistet werden.

Die gesundheitserhaltende und -fördernde Funktion des Badens und Schwimmens und ein ungetrübtes Badevergnügen in der Freizeitgestaltung setzen ein sauberes und einwandfreies Wasser voraus. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, dass Badewillige im Landkreis Mittelsachsen auf die Freibäder ausweichen sollten. Das Badebeckenwasser in den Freibädern wird aus hygienischer Sicht täglich durch den Betreiber und mindestens dreimal in der Saison durch das Gesundheitsamt geprüft, hier kann man bedenkenlos das kühle Nass nutzen. Wer es dennoch nicht lassen kann, sich in einem „wilden Badewässer“ abzukühlen, sollte sich nach dem Baden, spätestens am Abend, gründlich abduschen.

Über die Wasserqualität der EU- Badegewässer kann man sich auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz informieren: www.gesunde.sachsen.de/badegewaesser.php oder www.revosax.sachsen.de/vorschrift/10076-Saechsische-Badegewaesser-Verordnung.

 

Pressestelle
Landratsamt Mittelsachsen